Familienrecht hat viel mit Psychologie zu tun
Das Familienrecht ist in der heutigen Zeit leider allgegenwärtig. Vorbei sind die Zeiten, in denen alle Ehepaare gemeinsam die Höhen und Tiefen des Lebens meisterten und sich erst vom Tode scheiden ließen. Mittlerweile landet jede zweite Ehe vor dem Scheidungsrichter. Wenn man also den Bund der Ehe eingeht, so liegt die Chance des Scheiterns bei sage und schreibe 50 Prozent.
Eine unromantische Vorstellung, die leider auf Fakten beruht und daher nicht wegzudiskutieren ist. Dennoch zeigen sich die jungen Ehepaare stets optimistisch und sie sind voller Überzeugung, dass die eigene Ehe nie enden wird. Umso größer ist die Trauer, wenn die Hoffnung auf ein gemeinsames ewiges Glück plötzlich den Bach runtergeht. Viele Ehen entwickeln sich eben doch anders als geplant. Die Gründe für eine Scheidung können natürlich sehr verschieden sein. Oftmals wird behauptet, man habe sich einfach auseinander gelebt. So etwas resultiert daraus, dass sich die Partner nach mehreren Jahren nicht mehr richtig zu schätzen wissen, nicht mehr an der Beziehung arbeiten und sich gehen lassen. Ebenso gut wie solch eine negative Entwicklung die Ursache für eine spätere Scheidung sein kann, kann es auch mit dem beruflichen Werdegang zusammenhängen. Das Streben nach einer großen Karriere mag zwar lobenswert sein, doch es kann unter Umständen zu Lasten der Partnerschaft gehen. Wenn sich die Aufmerksamkeit nämlich nur noch auf die beruflichen Aufgaben richtet und man den Partner lediglich als eine Ablenkung vom beruflichen Alltag betrachtet, wird die Beziehung stark darunter zu leiden haben und vielleicht sogar zerbrechen. Und als wäre dies nicht schon genug an Gefahren, kommen auch noch die Kinder hinzu. Zwar wird gerne behauptet, gemeinsame Kinder würden eine Beziehung stärken, doch es kann in manchen Fällen auch ins Gegenteil umschlagen. Wenn die Ehepartner nämlich nur noch als Eltern funktionieren, jedoch nicht mehr als Partner, geht die Romantik in der Beziehung verloren und es treten Probleme auf.
All diese Beispiele zeigen, dass niemand vor einer Scheidung sicher ist. Umso trauriger ist man dann, wenn man sich von heute auf morgen ebenfalls zu den Betroffenen zählen muss und die Scheidung einreicht. Als Fachanwalt für Familienrecht weiß man, dass man für seinen Klienten nicht nur ein Anwalt sondern gewisser Weise auch ein Psychologe sein muss. Ein Familienrecht Anwalt erzählt: “Man merkt den Leuten fast immer die innere Trauer an. Gerade wenn man über die einzelnen Aspekte spricht und sich auf die Scheidung vorbereitet, muss man teilweise als Psychologe fungieren und einen gewissen Trost spenden.”
Als Betroffener ist es daher umso wichtiger, sich einen Anwalt zu suchen, zu dem man auch wirklich vertrauen hat. Schaut man im Branchenregister unter “Anwalt Familienrecht” bzw. “Fachanwalt Familienrecht” nach, wird man zwar eine große Auswahl finden, doch nicht jeder Anwalt wird einem zusagen. Die Chemie zwischen Anwalt und Klient muss einfach passen, damit man sich traut, vom zurückliegenden Eheleben offen zu erzählen. Selbstverständlich kann man auch im Internet nach dem passenden Juristen suchen. Gibt man bei einer Suchmaschine zum Beispiel die Suchbegriffe Rechtsanwalt Familienrecht bzw. Rechtsanwälte Familienrecht oder Anwälte Familienrecht ein, wird man eine große Liste möglicher Kandidaten finden. Die meisten der kompetenten Anwälte arbeiten in einer großen Kanzlei, in der man sich auch noch mit anderen Bereichen (z.B. Arbeitsrecht oder Markenrecht Würzburg) beschäftigt.